Digitale Abformungen, Digitales Röntgen


Digitale Abformungen

Konventionelle Abformungen mit Löffel und Masse sind Vergangenheit. Wir formen fast ausnahmslos nur noch digital (Scanner) ab. Die digitale Abformung ist im Vergleich zur konventionellen Methode nicht nur angenehmer, sondern auch Eindrucksvoll. So können die Modelle innerhalb weniger Minuten direkt mit dem Patienten besprochen und analysiert werden. Ist bereits ein altes digitales Modell vorhanden, so können diese überlagert werden. Dies ermöglicht z.B. die Beurteilung von Zahnverschiebungen, Verfärbungen sowie Abnutzungen der Zähne (Abrasion, Attrition, Erosion). Weitere Informationen erhalten Sie gerne bei Ihrer nächsten Sprechstunde. 
 



 

Digitale Kariesdiagnostik

Unser Scanner der neusten Generation ist mit der NIRI (near-infrared imaging)-Technologie ausgestattet. Dies ermöglicht uns die Kariesdiagnostik mittels Infrarotbildern durchzuführen. Obwohl diese Technik eine sehr gute Verlässlichkeit aufweist, verwenden wir sie als ergänzendes bildgebendes Verfahren zum digitalen Röntgen, jedoch nicht als Ersatz. Sollte jedoch aus irgendwelchen Gründen keine Röntgenaufnahmen möglich oder gewünscht sein (z.B. Kinder), so können wir die Kariesdiagnostik mittels NIRI-Technologie durchführen.


Digitales Röntgen

Dank modernster Infrastruktur, können wir Röntgenaufnahmen mit minimalster Strahlenbelastung durchführen. Im Vergleich mit dem konventionellen Röntgen reduziert sich die Strahlenbelastung um fast 50 %.

Wie schädlich sind Röntgenstrahlen beim Zahnarzt?

Ein einzelner Zahnfilm (Einzelzahnröntgen oder Bissflügelaufnahme) entspricht einer effektiven Dosis von cirka 0.003 Millisievert. Dies ist zugleich die normale jährliche Strahlendosis beim Zahnarzt (alle 2 Jahre = 2 Bissflügelaufnahmen), sofern keine weiteren röntgenologischen Abklärungen gemacht werden müssen. Eine Panoramaschichtaufnahme entspricht ungefähr 0.041 Millisievert, eine 3D-Aufnahme ungefähr 0.2 Millisievert.

Zum Vergleich: die natürliche Strahlendosis, welcher wir tagtäglich ausgesetzt sind, beträgt 4 Millisievert pro Jahr. Dies ergibt eine Tagesdosis von etwas mehr als 0.01 Millisievert. Das heisst, ein Zahnröntgenbild entsprich der natürlichen kosmischen Strahlung von rund 5 Stunden.

Ein weiterer Vergleich: Der Hin- und Rückflug von Zürich nach Gran Canaria bestrahlt uns mit 0.028 Millisievert, was etwa 9 Zahnfilmen entspricht.

Wir röntgen stets nach dem ALARA Prinzip. ALARA steht für As Low As Reasonably Achievable: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Daraus lässt sich schliessen, dass die Strahlenbelastung aus dem zahnärztlichen Kleinröntgen äusserst gering ist.